Mission: wir alle

Mission: wir alle“ ist ein soziales und politisches Bildungsprojekt zur Stärkung des Demokratiebewusstseins bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Es dient der Sensibilisierung und Prävention in Bezug auf diskriminierende Handlungen und Haltungen in jeglicher Form und insbesondere auf das Entstehen rechtsextremer Denk- und Handlungsmuster.

Das Projekt geht von der Annahme aus, dass im Themenfeld um Rechtsextremismus bei Jugendlichen ein Wissensmangel herrscht, was dieses Phänomen überhaupt ausmacht. Was sind die Ursachen von Diskriminierung? Wo beginnt Rassismus? Wie bilden sich rechtsextreme Bewegungen? Was macht rassistische Diskriminierung mit Betroffenen? Wie kann man sich und andere davor schützen? Genau hier setzt Mission: wir alle an. Für Schulen und in Einrichtungen der offenen Jugendpflege im Rheingau-Taunus-Kreis wird ein Bildungsangebot umgesetzt, in dem die Gefahren und gesellschaftlichen Wirkungen von Diskriminierung, Rassismus und Rechtsextremismus behandelt werden.

 

Ziel ist es, bei Jugendlichen im Rheingau-Taunus-Kreis ein Problembewusstsein für gesellschaftliche Diskriminierung zu schaffen und anzuregen, sich für ein demokratisches, solidarisches sowie inklusives Miteinander zu engagieren.

 

Unser Projekt stützt sich auf drei Säulen:

(1.) Bildungsangebote im Workshop-Format an Schulen und Jugendzentren/-vereinen;

(2.) Bildungsangebote im AG-Format an Schulen und

(3.) eine mobile Beratungsstelle für Betroffene von rassistischer Diskriminierung im RTK.

Alle drei Säulen werden von unserem Projektleiter, Vatan Akyüz (M.A. Soziologe), umgesetzt. Bei den Bildungsangeboten setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachpersonal vor Ort, während wir mit der mobilen Beratungsstelle einen niedrigschwelligen sozialen Raum anbieten, bei der man sich als Betroffene_r rassistischer Diskriminierung vertraulich melden und systematische Hilfe erhalten kann.