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Die Philipp-Kraft-Stiftung ist eine Initiative aus der Mitte der Gesellschaft mit dem Ziel, das ungezwungene, demokratische Miteinander von Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen in Deutschland zu fördern. Wir führen Projekte durch, die der Integration, Förderung und gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen dienen, die aufgrund ihrer politischen, ethnischen, religiösen oder sonstigen kulturellen Herkunft verfolgt oder benachteiligt werden. Wir leisten Beiträge zur Förderung einer internationalen Gesinnung sowie der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.
Dabei lassen wir uns von einem Integrationsverständnis leiten, das wesentlich auf Interaktion und beidseitigen Lernprozessen beruht. Der Wille zu Mitverantwortung und Solidarität, die Balance von Geben und Nehmen sowie die Akzeptanz unserer freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsordnung sind uns wichtig.

Aktuelles

Völkermühle am Rhein: Diskriminierung durch Sprache

Mittwoch, 4. September 2019 um 19.30 Uhr 

 

Es hat sich etwas verschoben in unseren öffentlichen Diskussionen. In den sozialen Netzwerken schreiben Menschen unter vollem Namen über „Schmarotzer“ oder „Männerhorden“, wenn von geflüchteten Menschen die Rede ist. AfD-Politiker wie Alexander Gauland machen sich hörbar Gedanken über schwarze Fußballer, die angeblich niemand zum Nachbarn haben möchte, und ein Unternehmer mit Aufsichtsrats-Mandat bei Schalke 04 zieht über die Afrikaner her, die aufhören sollten, so viele Kinder zu bekommen. Diskriminierung durch Sprache ist alltäglich geworden. Aber sind es nur die eingefleischten Rassisten, die die Grenzen des Sagbaren zu verschieben versuchen? Oder färbt das Problem bereits auf die Mitte der Gesellschaft ab, wenn konservative Journalisten die Klischees des Rassismus aufgreifen und den liberalen Teil der Gesell-schaft immer wieder als „Gutmenschen“ beschimpfen?

 

Der Publizist, Journalist und Kommentator der Frankfurter Rundschau Stephan Hebel, unter anderem Mitglied in der Jury zum „Unwort des Jahres“, berichtet über seine Erfahrungen und Beobachtungen mit diskriminierender Sprache. Und er skizziert die Veränderungen, die die politische Atmosphäre im Land insgesamt zu vergiften drohen.

Moderator des Abends ist Ulrich Bachmann. 

 

Die Veranstaltungsreihe "Völkermühle am Rhein" ist mit ihren bisher sechsundzwanzig Abenden auf große Resonanz gestoßen. Sie möchte über das Gespräch mit Experten*innen und Menschen fremde Länder und ihre Kultur und Geschichte näher bringen und auf diese Weise Einblicke in fremde Kulturen vermitteln und in einer Welt, die zusammenwächst, das ungezwungene demokratische Miteinander von Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen in der Region fördern.

 

Veranstaltungsort: Mediathek Eltville, Rheingauer Str. 28

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 

 

 Lesung und Musik: „Warum wir hier sind“

am Sonntag, 1. September 2019 um 16 Uhr

 

Einige Autoren des Buches „Warum wir hier sind“ geben am 1. September 2019 um 16.00 Uhr auf dem Platz der Deutschen Einheit einen sehr persönlichen Einblick in ihre berührenden Geschichten. Sie erzählen von den letzten Momenten mit der Familie, von der Fluch nach Deutschland und dem Ankommen.

Im Anschluss an die Lesung sind die Zuhörer zum Austausch über das Gehörte sehr herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Euch!"

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Philipp-Kraft-Stiftung mit der Eltviller Mediathek. Gefördert durch die hessische Innenstadt-Initiative "Ab in die Mitte".

 

Bei Regen findet die Veranstaltung im Spritzenhaus statt.

Der Eintritt ist kostenlos - um Spenden wird gebeten.

 

 

Ideenküche des Völkercafés am

Montag, 26. August 2019 um 15.00 Uhr

 

Dieser internationale Treffpunkt für Menschen aus der Region steht für interkulturelle Begegnungen, unkomplizierten Kontakt, Spaß, Begegnung und Unterstützung bei der Erweiterung der Sprachkompetenz und bietet Einblicke in andere Kulturen. Frauen und Männer aus Italien, der Türkei, aus Bulgarien, Rumänien, Irak , Syrien, Pakistan, Spanien, Iran, Deutschland und anderen Ländern begegnen sich hier auf Augenhöhe zum Austausch - frei nach dem Motto „Der Fremde ist nur so lange fremd, bis man ihn kennt". 

Mehrgenerationenhaus 1, Gutenbergstr. 38 in Eltville. Der Eintritt ist frei, Anmeldung ist nicht notwendig!

 

Komm vorbei! Helga, Hülya, Katja und Gaby freuen sich auf Dich!